M.E.T.S.

Master Européen En Traduction Specialisée (M.E.T.S.)

Der Europäische Master im Fachübersetzen wurde im Jahre 2004 auf Initiative eines aus 7 europäischen Hochschulen und Universitäten bestehenden Konsortiums mit Sitz in Brüssel (ILMH) ins Leben gerufen. Im Jahr 2017 wurde dieses Konsortium reformiert und auf 10 Vollmitglieder erweitert. Alle teilnehmenden Einrichtungen wurden durch die CIUTI evaluiert. Es handelt sich im Einzelnen um

Université Libre de Bruxelles
Université Catholique de Louvain (Campus Louvain-La-Neuve)
Institut de Management et de Communication Interculturels (ISIT)
Katholieke Universiteit Leuven (Campus Antwerpen)
Université Catholique de l’Ouest Angers
University of Swansea
Universität Wien
Università di Bologna
Universidad de Salamanca
Universität Leipzig

Im Rahmen des Projekts wird Studierenden in Übersetzerstudiengängen die Möglichkeit geboten, sich in Form von zwei einsemestrigen Studienaufenthalten an Partnereinrichtungen in zwei Ländern in ausgewählten praxisrelevanten Bereichen zu spezialisieren, um durch dieses im Ausland erworbene zusätzliche Wissen noch bessere Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt zu haben. Auf dieser hohen Stufe der Ausbildung (Master 2) geht es somit keinesfalls um einen weiteren Ausbau von Sprachkenntnissen, die als exzellent vorausgesetzt werden.

Es werden max. 5 Studierende jeder Einrichtung für das Programm akzeptiert.

Die Grundausrichtungen dieser Spezialisierung sind

  • Übersetzen und neue Technologien
  • Übersetzen in Unternehmen

Voraussetzungen

Studierende, die sich für die Teilnahme am Projekt bewerben, sollten mindestens 240 ECTS-Punkte (davon mindestens 90 ECTS-Punkte in übersetzerrelevanten Bereichen) erworben haben, mithin also 8 Fachsemester erfolgreich absolviert haben.

Studienprogramm

Jeder Partner stellt ein Studienprogramm im Umfang von 25 ECTS-Punkten zur Verfügung, welches ca. einem Semester Lehre entspricht. In bestimmte Angebote sind auch Optionen integriert. Die Studierenden wählen in Abstimmung mit den an den jeweiligen Hochschulen Verantwortlichen die Einrichtungen aus, für die sie sich bewerben wollen. Insgesamt ergeben sich eine Vielzahl von möglichen Kombinationen, die der offiziellen Webseite des Projekts zu entnehmen sind. Zu den innerhalb eines Studienjahres erworbenen 50 ECTS-Punkten werden 10 ECTS-Punkte für eine an der Heimathochschule anzufertigende Hausarbeit vergeben, so dass die üblichen 60 ECTS-Punkte pro Studienjahr erworben werden. Studierende des IALT erstellen entsprechend den Kriterien der Studien- und Prüfungsordnung der Heimathochschule (vorzugsweise studienbegleitend) eine Masterarbeit und sind von der angeführten Hausarbeit befreit. Die Note der Masterarbeit geht in das METS-Zertifikat ein. Die genauen Studieninhalte, die von Jahr zu Jahr leicht variieren können, entnehmen Sie ebenfalls der o.g. Webseite.

Einschreib- und Auswahlmodalitäten

  1. Ausfüllen eines Antrags, der auf der Webseite  zu finden ist.
  2. Einreichung des Antrags jeweils bis zum 31. März des laufenden Jahres an den Projektverantwortlichen (Dr. Harald Scheel)
  3. Auswahl der Studierenden, Verteilung der Studienplätze sowie offizielle schriftliche Bestätigung bis zum 31. Mai des laufenden Jahres durch das Konsortium.
  4. Kontaktaufnahme mit den Gastuniversitäten, Festlegung des individuellen Studienplans (im Falle von Optionen) bis Mitte September des laufenden Jahres. Organisatorische Vorbereitung an der Heimat- und an den Gastuniversitäten.
  5. Einschreibung an der Heimatuniversität zu den geltenden Bedingungen und Beginn des Studiums an den ausgewählten Partneruniversitäten.

Zertifizierung

Es wird ein Zeugnis des Konsortiums ausgestellt, welches von allen beteiligten Universitäten mit getragen und per Logo bestätigt wird, also auch von den Universitäten, an denen kein Studienaufenthalt stattgefunden hat.

Finanzierung

ERASMUS+-Stipendien, Beantragung von Stipendien bei Stiftungen, Eigenfinanzierung.
Studiengebühren an den Partneruniversitäten werden nicht erhoben.

letzte Änderung: 07.02.2018