Hausübersetzung

Die Hausübersetzung ist eine Prüfungsleistung im Modul
04-TLG-2005 Spezialprobleme der Fachübersetzung B-Sprache

Allgemeine Informationen

Die Bearbeitungsdauer entspricht 48 Stunden bei Übermittlung auf digitalem Weg und Einreichung der Printversion. Deshalb sind für Textausgabe und Eingang der Prüfungsleistung Datum und Uhrzeit nach Absprache mit dem Prüfer entsprechend zu wählen und zu protokollieren. Eine Prüfungsarbeit ist dann termingerecht eingereicht, wenn sie zu einem entsprechenden Zeitpunkt digital eingegangen ist und spätestens am nächsten Wochentag in identischer Fassung in gedruckter Form mit Eingangsvermerk am IALT vorliegt.

Der Umfang der Prüfungsleistung umfasst:

  • einen übersetzten Text von fünf Normseiten (mit 30 Zeilen à 55 Anschläge = 8250 Anschläge) bei möglicher geringfügiger Abweichung nach oben. Die tatsächliche Anschlagszahl des Zieltextes sollte mit angegeben werden.
  • ein zweisprachiges Glossar (ca. 2 Seiten) zu den themen- bzw. fachbezogenen Kernbegriffen mit nachvollziehbarem Quellenverweis

Eine eventuell vom Prüfer angeforderte Dokumentation kann nachgereicht werden.

Der Termin für die Anfertigung der Prüfungsarbeit kann individuell zwischen (Erst)Prüfer und Studierenden vereinbart werden. Eine terminbezogene Freischaltung (z.B. über moodle) oder elektronische Versendung des Prüfungstextes ist zulässig. Die vorlesungsfreie Zeit zu Weihnachten/Jahreswechsel ist für das Anfertigen der Hausübersetzung ausgeschlossen.

Die Textauswahl für die Hausübersetzung erfolgt durch den (Erst)Prüfer. Die Studierenden können Textvorschläge unterbreiten. Dabei muss es sich um mindestens drei in den Anforderungen vergleichbare Texte handeln.

Weitere Details zu den Prüfungsmodalitäten werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben.

Gestaltungshinweise

Die Hausübersetzung (HÜ) ist inklusive Ausgangstext als sauber gedruckter und gehefteter Computerausdruck im Format DIN A4 und außerdem als Datei per E-Mail einzureichen.

  • Die HÜ erhält ein Titelblatt mit folgenden Angaben:
    • Autor des Ausgangstexts (AT)
    • Originaltitel
    • übersetzter Titel
    • Quelle (mit Erscheinungsdatum und Seitenangabe)
    • Übersetzungsauftrag
    • Semester
    • Vorname(n) und Name des Übersetzers/der Übersetzerin
    • E-Mail-Adresse
  • Die Papierbögen werden nur einseitig bedruckt. Sofern im Übersetzungsauftrag nicht anders angegeben (z.B. "Formatierung wie im AT") gelten folgende Formatierungsvorgaben:
    • Ränder rundum: 2,54 cm
    • Zeilenabstand: 1,5
    • Schriftart: Arial oder Times New Roman
    • Schriftgrad: 12 Punkt
  • Für die Rechtschreibung (einschließlich Interpunktion, Silbentrennung, Transkription etc.) sind der Duden bzw. Die [neue] deutsche Rechtschreibung vom Verlag Bertelsmann in der jeweils neuesten Ausgabe maßgebend.
  • Die Seiten sind fortlaufend zu nummerieren. Die Nummerierung (Paginierung) beginnt mit Blatt 2 der Arbeit. Dieses Blatt erhält die Seitennummer 2. Das Titelblatt wird nicht paginiert.
  • Etwaige Abbildungen (und deren Abbildungstitel, Legenden etc.) im AT werden, sofern nicht anders im Übersetzungsauftrag angegeben, nicht in den ZT übernommen.
  • Liegen für Zitate bereits authentische oder autorisierte Übersetzungen vor, so sind diese zu übernehmen. Die bibliographischen Angaben der Quellen dieser Übersetzungen sind im Literaturverzeichnis anzugeben.
  • Formeln werden originalgetreu in die Übersetzung übernommen. Soweit im Deutschen andere Symbole üblich sind, ist dies zu berücksichtigen. SI-Einheiten bleiben unverändert. Bei Bedarf sind SI-fremde in SI-Einheiten umzurechnen.
  • Währungsangaben sind in der Regel unverändert zu übernehmen. Sofern eine Umrechnung in € erfolgt, ist der Umrechnungsbetrag in runden Klammern anzufügen.
  • Abkürzungen und Akronyme, für die in der deutschen Sprache keine gebräuchlichen Äquivalente vorhanden sind, werden unverändert übernommen. Beim ersten Auftreten von Abkürzungen und Akronymen sind deren ungekürzte Form und die Übersetzung in runden Klammern anzufügen.
  • Bezeichnungen von Institutionen, Organisationen usw., für die es in der deutschen Sprache keine eigenen Bezeichnungen gibt, werden aus dem Original übernommen. In diesem Fall ist beim ersten Auftreten die Übersetzung in runden Klammern anzufügen. Sofern deutsche Äquivalente existieren, sind diese zu verwenden.
  • Bei Namen von Ländern und anderen geographischen Sachverhalten sind entsprechend der Textfunktion des Namens/der Bezeichnung die ZS-Entsprechungen zu verwenden, die AS-Bezeichnungen zu übernehmen oder andere Übersetzungslösungen zu finden
  • Am Schluss der Arbeit werden die verwendeten Arbeitsmittel in der für wissenschaftliche  Publikationen üblichen Form aufgeführt (z. B.: SCHÄFER, WILHELM (³1990):Wirtschaftswörterbuch. Band I: Englisch-Deutsch. München: Franz Vahlen) (Näheres in den Bibliographie-Richtlinien von Herrn Professor Schmitt und Herrn Professor Sinner), ebenso die konsultierten Personen (Name, Qualifikation, E-Mail oder andere Kontaktmöglichkeit).
  • Anmerkungen und Erläuterungen des Übersetzers sind als solche zu kennzeichnen und an geeigneter Stelle zu platzieren (gewöhnlich als Fußnote auf der entsprechenden Seite).
  • Soweit in diesem Merkblatt und vom Auftraggeber der Übersetzung nicht anders angegeben (und im Zweifelsfalle) gelten die einschlägigen Normen in: Herzog/Mühlbauer (2007): Normen für Übersetzer und technische Autoren. Berlin: Beuth.

Eigenständigkeitserklärung

Der Übersetzer fügt der Arbeit nachstehende, eigenhändig zu unterzeichnende Erklärung bei:

Ich erkläre hiermit, dass ich diese Übersetzung selbständig nach den Richtlinien angefertigt habe, die am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie für Hausübersetzungen gelten. Ich habe keine anderen als die angegebenen Quellen und Arbeitsmittel und keine nicht genannte fremde Hilfe in Anspruch genommen. Mir ist bekannt, dass eine unwahrheitsgemäße Erklärung als Täuschung im Sinne von § 13 (3) in Verbindung mit § 21 (1) der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Translatologie an der Universität Leipzig vom 09.01.2015 gilt.

Ort:
Datum:
Unterschrift
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letzte Änderung: 22.02.2018