B. A. Translation

Abschluss Bachelor of Arts (B. A.)
Regelstudienzeit 6 Semester (inkl. Abschlussarbeit)
Studienumfang 5400 Zeitstunden (Präsenz- und Selbststudium)
Leistungspunkte 180 Leistungspunkte (Credit Points)
Aufnahme des Studiums zum Wintersemester

Studienvoraussetzungen

Die Qualifikation für das Studium wird durch ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, einer einschlägigen fachgebundenen Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift als gleichwertig anerkanntes Zeugnis nachgewiesen.

Zusätzlich sind die folgenden fachlichen Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen:

  • Das Bestehen der Eignungsfeststellungsprüfung für den Bachelorstudiengang Translation.
    • Englisch: Stufe B2
    • Französisch: Stufe B1
    • Spanisch: Stufe B1
    • Russisch: Stufe B1

Dieser Nachweis ist bei Studienbeginn zu erbringen.
Sprachkenntnisse können durch anerkannte Sprachzertifikate oder auch mit dem Abiturzeugnis nachgewiesen werden:
B2 = Spracherwerb 7. - 12./13. Klasse
B1 = Spracherwerb 9. - 12./13. Klasse bzw. 5.-10. Klasse bzw. 7.-10. Klasse
Die Basissprache (sog. A-Sprache) ist in der jeweiligen Sprachkombination immer Deutsch.

    Zulassungsbeschränkung:

    Das Bestehen der Eignungsfeststellungsprüfung ist Voraussetzung eine Immatrikulation in den Bachelorstudiengang Translation an der Universität Leipzig.

    Studieninhalte

    Bereits zu Beginn des Bachelorstudiengangs werden die wissenschaftlichen Grundlagen der Translatologie gelegt: Die Studierenden erhalten zunächst ein angemessen solides Theoriefundament und erwerben, darauf aufbauend, ein breites Spektrum praxisrelevanter Kenntnisse und Fähigkeiten. Es ist also nicht so, dass der Bachelorstudiengang „praktischer” und der Masterstudiengang „theoretischer” ist; die Ausbildung schreitet vielmehr vom Generellen zum Speziellen voran.

    Um den „Praxisschock” zu vermeiden, werden die Studierenden jedoch auch exemplarisch mit dem Speziellen konfrontiert. Dies erfolgt am IALT durch ein - in Deutschland einmaliges - flexibles Spektrum an Optionen im Wahlbereich und in den Schlüsselqualifikationen: Hier können sich die Studenten je nach Neigung und Eignung mit „fremden” (d. h. nichttranslatorischen, auch nichtphilologischen) Fachgebieten und Denkweisen vertraut machen.

    Ziele der Ausbildung sind Erwerb und Ausbau der nachfolgenden Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten:

    • Sicherer Umgang mit den Ausdrucksmitteln der Arbeitssprachen
    • methodisches und theoretisches Wissen zur zielgerichteten Bewältigung typischer Probleme des Übersetzens
    • Fähigkeit, selbstständig eine wissenschaftliche oder praktische Problemstellung mit fach- und/oder berufsfeldspezifischer Schwerpunktsetzung bearbeiten können
    • Kenntnis der für das Übersetzen und Dolmetschen relevanten kulturellen Zusammenhänge und Besonderheiten
    • Kenntnis terminologischer und lexikografischer Arbeitsmittel und -methoden
    • Kenntnis aktueller professioneller Arbeitsmittel

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    Berufseinsatzmöglichkeiten

    Das Bachelorstudium Translation schafft in erster Linie die wissenschaftlichen und methodischen Voraussetzungen für ein Masterstudium und eine translatorische Tätigkeit (Übersetzen oder Dolmetschen) sowie, in zweiter Linie, für andere Tätigkeiten im Kontext der interkulturellen Kommunikation (z. B. in Bereichen wie Computerlinguistik, Dokumentation, Lektorat, Lexikografie, Medienauswertung, Technische Redaktion, Terminologiearbeit und Tourismus).

    Die meisten Übersetzer erstellen Fachübersetzungen; dies erfordert zusätzliche Qualifikationen, die am IALT im Masterstudiengang Translatologie mit dem Schwerpunkt „Fachübersetzen“ erworben werden. Auch für den hier angebotenen Masterstudiengang Konferenzdolmetschen ist der Bachelorstudiengang Translation die ideale Basis.

    Eine internationale Umfrage zur Berufspraxis von Übersetzern und Dolmetschern finden Sie hier

    letzte Änderung: 29.05.2017