Virtual Classes

Virtual Classes - per Videokonferenz nach Brüssel

Während die Universität Leipzig am 2. Dezember 2019 ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum Dies academicus stand, fand in einem kleinen Raum des Hörsaalgebäudes parallel eine Veranstaltung mit internationalem Charakter statt. Dort hatten sich Studierende und Dozentinnen des Masterstudiengangs Konferenzdolmetschen für eine Videoschaltung in die EU-Kommission nach Brüssel versammelt. Im Rahmen der Virtual Classes haben die angehenden Dolmetscher und Dolmetscherinnen am IALT seit einigen Jahren die Gelegenheit, das Konsekutivdolmetschen vor Dolmetschern und Dolmetscherinnen der EU zu üben und von ihnen eine Auswertung zu erhalten. Das Konzept des virtuellen Unterrichts sieht vor, dass die Dolmetschenden der EU-Kommission Reden auf Englisch, Französisch oder Spanisch halten, die im Anschluss von den Studierenden konsekutiv ins Deutsche gedolmetscht werden. Die Reden sind an die Aufnahmetests für Dolmetscher und Dolmetscherinnen bei der EU angelehnt und bieten somit einen guten Einblick in die dort zu erfüllenden Anforderungen.

Die Virtual Classes dieses Jahr waren klar Französisch geprägt: Zwei Studentinnen verdolmetschten jeweils zwei französische Reden zur Kennzeichnung von Produkten aus den besetzten Gebieten Israels und zur belgischen Regional- bzw. Komplementärwährung Zinne. Nach den Verdolmetschungen gab es ausreichend Zeit für ein Feedback der Dolmetscherin aus der deutschen Kabine sowie von der muttersprachlichen Rednerin. Als besonders gut empfanden die beiden Kandidatinnen die Möglichkeit, eine objektive Rückmeldung aus der Praxis zu erhalten. So wurde ebenfalls deutlich, auf was beim Dolmetschen in der EU-Kommission besonders Wert gelegt wird. Insgesamt handelt es sich um eine sehr wichtige Veranstaltung, die es den Studierenden des MA Konferenzdolmetschen erlaubt, in einem völlig neuen, virtuellen Kontext zu dolmetschen und ein Feedback direkt aus der Praxis zu erhalten.  

Während die Universität Leipzig am 2. Dezember 2019 ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum Dies academicus stand, fand in einem kleinen Raum des Hörsaalgebäudes parallel eine Veranstaltung mit internationalem Charakter statt. Dort hatten sich Studierende und Dozentinnen des Masterstudiengangs Konferenzdolmetschen für eine Videoschaltung in die EU-Kommission nach Brüssel versammelt. Im Rahmen der Virtual Classes haben die angehenden DolmetscherInnen am IALT seit einigen Jahren die Gelegenheit, das Konsekutivdolmetschen vor DolmetscherInnen der EU zu üben und von ihnen eine Auswertung zu erhalten. Das Konzept des virtuellen Unterrichts sieht vor, dass die DolmetscherInnen der EU-Kommission Reden auf Englisch, Französisch oder Spanisch halten, die im Anschluss von den Studierenden konsekutiv ins Deutsche gedolmetscht werden. Die Reden sind an die Aufnahmetests für DolmetscherInnen bei der EU angelehnt und bieten somit einen guten Einblick in die dort zu erfüllenden Anforderungen.

Die Virtual Classes dieses Jahr waren klar Französisch geprägt: Zwei Studentinnen verdolmetschten jeweils zwei französische Reden zur Kennzeichnung von Produkten aus den besetzten Gebieten Israels und zur belgischen Regional- bzw. Komplementärwährung Zinne. Nach den Verdolmetschungen gab es ausreichend Zeit für ein Feedback der Dolmetscherin aus der deutschen Kabine sowie von der muttersprachlichen Rednerin. Als besonders gut empfanden die beiden Kandidatinnen die Möglichkeit, eine objektive Rückmeldung aus der Praxis zu erhalten. So wurde ebenfalls deutlich, auf was beim Dolmetschen in der EU-Kommission besonders Wert gelegt wird. Insgesamt handelt es sich um eine sehr wichtige Veranstaltung, die es den Studierenden des MA Konferenzdolmetschen erlaubt, in einem völlig neuen, virtuellen Kontext zu dolmetschen und ein Feedback direkt aus der Praxis zu erhalten.

Kontakt: Prof. Dr. Tinka Reichmann

letzte Änderung: 21.12.2019